| Erfolgreiche und viel beachtete Buchtaufe |
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Anfang Februar konnte die SPO das Erscheinen des lang ersehnten Buches «Halbgötter in Schwarz und Weiss. Rückblick auf einen Medizinskandal, der zum Justizskandal wurde» von Margrit Kessler feiern. Die SPO-Präsidentin blickt in ihrem Buch auf einen fast zehnjährigen Rechtsstreit zurück, der mit harten Bandagen geführt wurde, nachdem Margrit Kessler gegen einen in der Grauzone operierenden Chefarzt ausgesagt hatte. Jetzt bestellen Quelle: www.fuerstenlandtv.ch LUKAS OTT - Es sei ihr ein zentrales Anliegen, dass die Bevölkerung, die ihre Strafverfolgung in den nationalen Medien mitverfolgen konnte, die Möglichkeit erhalte, in ihrem Buch nachzulesen, was hier vorgegangen sei. Gleichzeitig sei es auch die Geschichte der Patientenschutzbewegung dieses Landes. Mit diesen Worten erläuterte Margrit Kessler den zahlreich erschienenen Gästen ihre Beweggründe, mit ihrem Buch einem breiten Publikum zu erzählen, wie ihr mitgespielt worden sei und was sie erlebt habe. Ein tief verwurzeltes hierarchisches Denken habe bei ihrer Verwandlung von der Zeugin zur Angeschuldigten eine entscheidende Rolle gespielt – da der mit viel Sozialprestige ausgestattete Chefarzt, dort die Pflegefachfrau und Patientenschützerin. Auf die Frage, ob Chefärzte generell mit zu viel Macht ausgestattet seien und ob ihr Handeln wirklich kontrollierbar sei, antwortete Margrit Kessler: «In den Spitälern herrschen hierarchische Strukturen. Der Chef sagt, wo es lang geht. Wenn die Untergebenen dies nicht befolgen, ruinieren sie ihre Karriere oder verlieren sogar ihre Stelle. Es gibt sie noch, die Halbgötter in Weiss.» Ihre Erlebnisse mit der Justiz fasste Margrit Kessler in ihrem Fall wie folgt zusammen: «Die Halbgötter in Schwarz haben mich nicht ernst genommen und wollten keine genauen Abklärungen vornehmen. Die Sache sollte so rasch als möglich begraben werden. Ich sollte endlich den Mund halten.» Gegenpartei und Staatsanwaltschaft hätten sie in den privaten Konkurs treiben und damit zur Aufgabe ihres Jobs zwingen wollen. «Sie wollten mich mundtot machen und damit die Patientenrechte buchstäblich beerdigen», so Margrit Kessler weiter. Abgerundet wurde die in den Schweizer Medien viel beachtete Buchvernissage durch die Ansprachen des Chirurgen Prof. Dr. med. Hans Säuberli (Ehrenmitglied der Schweizerischen Gesellschaft für Chirurgie) und von Dr. iur. Dr. hc. Peter Studer (e. Chefredaktor des Tagesanzeigers und des Schweizer Fernsehens SF). Das Buch ist ab sofort erhältlich. |
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