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Neue Aufgabenverteilung bei der SPO |
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Seit der Gründung vor 30 Jahren ist die SPO kontinuierlich gewachsen und hat sich zu einem Betrieb mit insgesamt 17 Mitarbeitenden entwickelt. Für die Patientenschutzorganisation mit einer wachsenden Anzahl von Aufgaben wurde eine Entflechtung von operativer Leitung und Aufsicht notwendig.
Per 1. Januar 2012 wurde die fachliche Leitung als Co-Geschäftsführerin der gelernten Krankenschwester und Juristin Barbara Züst übertragen, die seit Januar 2008 bei der SPO Zürich als Beraterin tätig ist. Sie arbeitet bereits seit einiger Zeit eng mit SPO-Präsidentin Margrit Kessler zusammen. Da Margrit Kessler als neu gewählte Nationalrätin sehr stark an vorderster Front im Bundeshaus engagiert ist, wurde Barbara Züst nun zu ihrer fachlichen Stellvertreterin ernannt. Die Gesamtleitung liegt nach wie vor bei Lotte Arnold, welche die Geschäftsstelle seit dem 1. November 2008 leitet.
Wachsende politische Arbeit
Die Aufgaben, die die SPO zu bewältigen hat, werden immer umfangreicher, nicht zuletzt in politischer Hinsicht. Fast täglich wird die SPO angefragt, um zu neuen Gesetzen, Vorlagen und Projekten Stellung zu nehmen. Barbara Züst wird sich künftig noch intensiver bei diesen Vernehmlassungen einbringen und ist zudem in der Medienarbeit tätig. Die Mutter von zwei Töchtern ist stark engagiert etwa beim Transplantationsgesetz, eine Thematik, mit der sie von ihrer Arbeit in der Herzchirurgie des Universitätsspitals Zürich sowie dem Kantonsspital St. Gallen bestens vertraut ist. Weitere wichtige Themen sind das Humanforschungsgesetz (HFG), wo die SPO mit der Schweizerischen Akademie der medizinischen Wissenschaften (SAMW)an neuen Richtlinien betreffend Heilversuche mitarbeitet, sowie das Fallpauschalensystem Diagnosis Related Groups (DRG). Neben all dem hat sich Barbara Züst zum Ziel gesetzt, einheitliche Standards für die SPO-Beraterinnen zu schaffen und deren Betreuung zu professionalisieren. |