Dienstag, 29. Januar 2019

Medienspiegel Januar 2019: Grosse Präsenz von Patiententhemen

Autor: SPO Patientenschutz / Stephan Bader | Kategorien: Aktuell

Der Januar 2019 bescherte der SPO aus verschiedenen Gründen zahlreiche Medienanfragen – denn patientenbezogene Themen machten wiederholt Schlagzeilen:

  • Im Ständerat hätte um ein Haar der Vorschlag eine Mehrheit gefunden, eine privatrechtliche Organisation zur Qualitätssicherung im Gesundheitswesen einzusetzen, ohne dass Patienten- und Versichertenvertreter dabei mitreden sollten: ein Affront. 
  • Ein Zürcher Strafgericht sprach Ärzte frei, unter deren Aufsicht ein Patient verstorben war – obwohl es zum Schluss gekommen war, die Ärzte hätten ihre Aufsichtspflicht verletzt. Das wirft die Frage auf, warum Ärzte so selten verurteilt werden. Die SPO begründet, wieso nicht der Strafprozess, sondern das Zivilverfahren bei Behandlungsfehlern der geeignete Weg ist.
  • Immer mehr Psychiater können nur unzureichend Deutsch. Das hat gerade in diesem Feld schwerwiegende Konsequenzen für Patientinnen und Patienten. Über den Beitrag von „20 Minuten“ haben wir uns besonders gefreut, gelangen Missstände in der Psychiatrie doch selten in eine breitere öffentliche Wahrnehmung.
  • Und schliesslich will die Gesellschaft für Intensivmedizin (SGI) die Arbeitszeiten auf Intensivstationen nicht mehr erfassen, auch um Personal zu sparen. Das geht zulasten der Patientensicherheit.

In folgenden Medienbeiträgen kamen SPO-Exponent/innen im Januar zu diesen Themen zu Wort:

Weitere Artikel von SPO-Exponent/innen oder mit Stellungnahmen der SPO finden Sie hier.



Weitere Beiträge unter: Aktuell

Mittwoch, 17. April 2019

Strafgebühr im Spitalnotfall fällt bei Ständeratskommission durch – gut so

Autor: Stephan Bader | Kategorien: Aktuell, Gesundheitspolitik

Patientinnen und Patienten sollen keine Gebühr entrichten müssen, wenn sie den Spitalnotfall aufsuchen. Die ständeratliche Gesundheitskommission hat eine parlamentarische Initiative aus dem Nationalrat abgelehnt, die so die Überlastung der Notfallstationen durch Bagatellfälle bekämpfen wollte. Die SPO begrüsst den Entscheid. Zweifellos: Die zunehmende Überlastung der Notfallstationen, weil Patienten auch mit minder schweren Verletzungen und Beschwerden immer öfter ins […] weiter …

Mittwoch, 10. April 2019

14. Mai: Vortrag mit Thomas Rosemann und GV SPO (Gönner-)Verein

Autor: Annina Hess-Cabalzar, Präsidentin SPO (Gönner-)Verein | Kategorien: Aktuell

Der Vorstand des SPO (Gönner-)Vereins lädt alle Interessierten herzlich ein zum öffentlichen Vortrag mit Prof. Dr. Dr. Thomas Rosemann, Direktor des Instituts für Hausarztmedizin der Universität Zürich mit anschliessender Generalversammlung. > zum Anmeldeformular bitte herunterscrollen! «Viel Medizin macht uns nicht gesünder.» – Diese Aussage stammt von Prof. Dr. med. Thomas Rosemann, dem Direktor des Instituts […] weiter …

Mittwoch, 3. April 2019

Mit MS fast beschwerdefrei leben – dank Cannabis

Autor: SPO Patientenschutz / Stephan Bader | Kategorien: Aktuell, Gesundheitspolitik, In eigener Sache

Ein aktueller «Blick-Artikel» zeigt auf, welches Potenzial Cannabis in der Medizin hätte, wenn die pauschale Verurteilung des Stoffes nicht im Weg stünde. Doch in der Politik tut sich etwas – auch dank der langjährigen SPO-Präsidentin Margrit Kessler. Wir empfehlen Ihnen heute einen Artikel im «Blick» vom 1. April 2019. Er zeigt auf, wie ein Mann, […] weiter …

Montag, 25. März 2019

«Smarter Medicine»:
Mehr Medizin ist nicht immer ein Plus!

Autor: SPO Patientenschutz / sb | Kategorien: Aktuell, Gesundheitspolitik, In eigener Sache, Publikationen

In der Schweiz wären 20 bis 30 Prozent aller durchgeführten medizinischen Behandlungen gar nicht nötig. Die SPO setzt sich in Zusammenarbeit mit anderen Fachorganisationen des Gesundheitswesens dafür ein, dass die gestiegenen medizinischen Möglichkeiten mit Augenmass eingesetzt werden – da, wo sie wirklich helfen. Die Initiative «Smarter Medicine» will medizinischen Über- und Fehlversorgungen entgegenwirken. Nicht «mehr […] weiter …

Freitag, 22. März 2019

Positive Überraschung in Bern: Keine laufende Franchisenerhöhung

Autor: Stephan Bader | Kategorien: Aktuell, Gesundheitspolitik, In eigener Sache

Ein neues Gesetz sollte dem Bundesrat ermöglichen, die Krankenkassenfranchisen laufend und unbegrenzt an die steigenden Gesundheitskosten anzupassen. Durch eine überraschende Kehrtwende der SVP wurde das einseitige Vorhaben auf Kosten der Prämienzahlenden in letzter Sekunde gekippt. Die Gesetzesvorlage sah vor, dass alle Franchisen pauschal um 50 Franken steigen sollten, sobald die Bruttokosten für Gesundheitsleistungen pro versicherte […] weiter …