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Mittwoch, 3. April 2019

Mit MS fast beschwerdefrei leben – dank Cannabis

Autor: SPO Patientenschutz / Stephan Bader | Kategorien: Aktuell, Gesundheitspolitik, In eigener Sache

Ein aktueller «Blick-Artikel» zeigt auf, welches Potenzial Cannabis in der Medizin hätte, wenn die pauschale Verurteilung des Stoffes nicht im Weg stünde. Doch in der Politik tut sich etwas – auch dank der langjährigen SPO-Präsidentin Margrit Kessler.

Wir empfehlen Ihnen heute einen Artikel im «Blick» vom 1. April 2019. Er zeigt auf, wie ein Mann, der an Multipler Sklerose leidet, dank eines Hanf-Sprays nach langem Leiden von andauernden brennenden Schmerzen erlöst ist und fast beschwerdefrei durchs Leben gehen kann – auch durch das berufliche Leben als Küchenchef. Der Artikel zeigt aber auch, wie schwierig, langwierig und bürokratisch es nach wie vor ist, eine Sonderbewilligung für den Einsatz von Cannabis-Produkten zu erhalten. 

Es ist höchste Zeit, dass in der Politik endlich trennscharf zwischen Cannabis als Rauschmittel und als Schmerzmittel unterschieden wird. Die pauschale Verurteilung des Wirkstoffes ist nicht mehr zeitgemäss und schlicht falsch: Cannabis ist ein uraltes Schmerzmittel und nicht problematischer als andere medizinische Wirkstoffe. Der THC-Gehalt lässt sich problemlos dosieren. So hat Cannabis kaum Nebenwirkungen, das bestätigt auch der MS-Patient im «Blick»-Artikel.

Cannabis: Dank der SPO bald ein «ganz normales» Heilmittel?

Die gute Nachricht: In der Politik tut sich etwas – nicht zuletzt dank der SPO und ihrer langjährigen Präsidentin Margrit Kessler. Im Juli 2014 reichte sie im Nationalrat die Motion «Cannabis für Schwerkranke» ein und forderte den Bundesrat auf, zu prüfen, wie Cannabis künftig zu medizinischen Zwecken eingesetzt werden könnte. National- und Ständerat stimmten deutlich zu. Ein geplantes Pilotprojekt, in dessen Rahmen der legale Verkauf von Cannabis in Apotheken getestet werden sollte, scheiterte 2017 noch am geltenden Betäubungsmittelgesetz. Doch eine entsprechende Anpassung soll nun bis Sommer 2019 in die Vernehmlassung gehen. Und die Stadt Bern will eine neue Studie lancieren, die bereits im Rahmen des geltenden Rechts und ohne Ausnahmebewilligung durchgeführt werden kann. Erste Resultate sollen voraussichtlich Ende Jahr vorlegen.

Auf dass künftige Schmerzpatienten ohne unverhältnismässige Bürokratie auf die natürliche schmerzstillende Wirkung von Cannabis zurückgreifen können!

> zum Artikel im «Blick» 

> Margrit Kessler im Interview zu ihrer Motion

> zur Motion «Cannabis für Schwerkranke» von Margrit Kessler

Bundesrat Alain Bersetz zur geplanten Änderung des Betäbungsmittelgesetzes, um den Einsatz von Cannabis in der Medizin zu erleichtern:



Weitere Beiträge unter: Aktuell, Gesundheitspolitik, In eigener Sache

Dienstag, 26. November 2019

Die SPO: Ihre unabhängige Ombudsstelle in der Erfahrungsmedizin

Autor: SPO Patientenschutz / sb | Kategorien: Aktuell, In eigener Sache

Viele Patientinnen und Patienten vertrauen auch auf komplementär- und alternativmedizinische Methoden. Bei Konflikten können Sie sich ab sofort an die SPO als unabhängige Anlaufstelle wenden. Das gemeinsame Interesse am Patientenschutz hat die SPO und das ErfahrungsMedizinische Register EMR veranlasst, eine spezialisierte Ombudsstelle für den Bereich der Komplementär- und Alternativmedizin einzurichten, den das EMR unter dem […] weiter …

Mittwoch, 6. November 2019

So sieht Überbehandlung im medizinischen Alltag aus

Autor: Sabine Hablützel, Patientenberaterin SPO | Kategorien: Aktuell, Fälle aus der Praxis

Der privat versicherte Mann, der sich Anfang 2019 bei der SPO meldete, wusste schon seit fünf Jahren, dass sich in seinem Harntrakt ein kleiner Nierenstein gebildet hatte. Jedoch hatte er damit stets beschwerdefrei gelebt, und Warnsymptome wie stechende Schmerzen oder eine Harnleiterentzündung waren nicht aufgetreten. Dennoch riet sein Urologe dem Mann zu einer Operation – und […] weiter …

Montag, 7. Oktober 2019

Endlich leichterer Zugang zu Cannabis als Schmerzmittel – auch ein Erfolg der SPO

Autor: Daniel Tapernoux, Dr. med, Mitglied SPO-Geschäftsleitung | Kategorien: Aktuell, Gesundheitspolitik, In eigener Sache

Der Zugang zu Behandlungen auf der Grundlage von medizinischem Cannabis soll leichter werden. Die geplante Änderung des Betäubungsmittelgesetzes sieht vor, dass sich Patientinnen und Patienten solche Behandlungen künftig direkt ärztlich verschreiben lassen können. Heute muss dafür eine Ausnahmebewilligung des Bundesamts für Gesundheit eingeholt werden. Die SPO begrüsst diese Änderung sehr; sie entspricht einer langjährigen Forderung […] weiter …

Samstag, 5. Oktober 2019

Trauer um Dr. med. Christian Hess

Autor: Stephan Bachmann, Stiftungsrat SPO Patientenschutz | Kategorien: Aktuell

Die SPO trauert um Dr. med. Christian Hess, Mitbegründer der Akademie Menschenmedizin und Ehemann unseres Stiftungsratsmitglieds Annina Hess-Cabalzar, der am 25. September verstorben ist. Christian Hess stand wie kaum ein anderer Arzt für eine patientenorientierte Medizin, wie sie der SPO vorschwebt. Im von ihm initiierten «Modell Menschenmedizin» ist die Aussage, der Patient oder die Patientin stehe […] weiter …

Dienstag, 20. August 2019

Veranstaltungsempfehlung: Tagung «Die Macht des Patienten» am 24.10.2019

Autor: SPO Patientenschutz / sb | Kategorien: Aktuell, In eigener Sache, Veranstaltungen

Die Tagung «Die Macht des Patienten», veranstaltet von den Schweizerischen Akademien der Medizinischen Wissenschaften sowie der Geistes- und Sozialwissenschaften, wirft wichtige Fragen zum Arzt-Patienten-(Macht-)Verhältnis auf. Nebst weiteren hochkarätigen Teilnehmern sprechen auch SPO-Stiftungsrätin Franziska Sprecher und SPO-Präsidentin Susanne Hochuli.  Der gesellschaftliche und technische Wandel sowie neue Patientenrechte und Ärztepflichten verändern die Beziehungen zwischen Patient/innen und Ärzt/innen. Insbesondere […] weiter …