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Mittwoch, 9. August 2017

Verpasste Arzttermine – wann muss ich zahlen?

Autor: Margrit Kessler | Kategorien: Aktuell, SPO Ratgeber

Es kommt oft vor, dass Patientinnen und Patienten bei der SPO anrufen, die nicht verstehen können, dass ihnen verpasste Arztbesuche in Rechnung gestellt werden. Sie seien doch krank gewesen oder hätten wegen ihres kranken Kindes zu Hause bleiben müssen.

So ist die Rechtslage:

Ein Arzttermin muss mindestens 24 Stunden vor Beginn storniert werden. Ärztinnen und Ärzte haben grundsätzlich das Recht, später abgesagte oder verpasste Termine zu verrechnen. Sie müssen aber nachweisen können, dass durch die kurzfristige oder nicht erfolgte Absage ein Schaden entstanden ist, dass sie also während dieser Zeit keiner anderen Arbeit nachgehen konnten. Bei einem Allgemeinpraktiker ist dieser Nachweis schwer zu erbringen, vor allem, wenn man im Wartezimmer lange «Literatur» studieren muss. Handelt es sich um einen Termin bei einem Psychiater oder Zahnarzt, sieht die Situation anders aus. Beide können in der Regel nachweisen, dass der Termin – und das sind oft längere Zeitbudgets – für den Patienten blockiert war und sie als Leistungserbringer deshalb einen finanziellen Schaden erlitten haben.

Unser Rat:

Haben Sie einen Termin beim Zahnarzt oder Psychiater verpasst, empfehlen wir aus den oben geschilderten Gründen, die gestellte Rechnung zu bezahlen. Beim Allgemeinmediziner oder Spezialisten kann es sich lohnen nachzufragen, ob wirklich ein Schaden entstanden ist. Wenn immer möglich: Sagen Sie Ihren Termin unbedingt rechtzeitig ab. Wird man übers Wochenende krank, kann es allerdings schwierig werden, die 24-Stunden-Stornierungsfrist einzuhalten, weil niemand in der Praxis das Telefon entgegennehmen kann. Meist haben die Ärzte in diesem Fall aber Verständnis, insofern es nicht um wiederholte kurzfristige Absagen handelt.

 


Weitere Beiträge unter: Aktuell, SPO Ratgeber

Donnerstag, 20. August 2020

GV 2020 des (Gönner-)Vereins SPO Patientenorganisation

Autor: Gönnerverein SPO Patientenorganisation | Kategorien: Aktuell, In eigener Sache

Trotz Coronavirus konnte auch im Jahr 2020 eine SPO-Generalversammlung stattfinden, wenn auch unter besonderen Bedingungen. Erstmals stimmten die SPO-Mitglieder per Post oder online über die angesetzten Traktanden ab. Einen Rückblick auf diese besondere Art GV und natürlich die Resultate der Abstimmungen können Sie ab sofort hier abrufen.  weiter …

Dienstag, 11. August 2020

Erfahrungen mit Blutkrebs: Aufruf zur Teilnahme an einer Studie

Autor: Stephan Bader | Kategorien: Aktuell

Die Forschungsgruppe DIPEx – ein gemeinsames Projekt der Universität Zürich und der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften – sammelt Erfahrungen von Patientinnen und Patienten mit diversen Krankheiten.  Ziel ist es, dass die Erkenntnisse aus diesen Studien, aber auch die Patientenerzählungen selbst in Lehrmaterialien für angehende Medizinerinnen und Mediziner einfliessen. Das ist eine sinnvolle und wichtige […] weiter …

Montag, 29. Juni 2020

«Pulsierende Gesundheitskosten»: Themenschwerpunkt bei der «Volkswirtschaft»

Autor: SPO Patientenorganisation / SB | Kategorien: Aktuell, Gesundheitspolitik, Publikationen

Die Online-Plattform «Die Volkswirtschaft» thematisiert in ihrem aktuellen Schwerpunkt «Pulsierende Gesundheitskosten» die im internationalen Vergleich sehr hohen Gesundheitskosten in der Schweiz. Auf der Suche nach Ursachen und Lösungen kommen unterschiedliche Stimmen und Perspektiven zu Wort: Ärzte, Versicherer, Forschende, Politiker – und auch die Patientinnen- und Patientenseite: Barbara Gassmann, Mitglied der SPO-Geschäftsleitung, hat den Artikel «Patienten […] weiter …

Mittwoch, 24. Juni 2020

«Soll ich die Swiss-Covid-App installieren?»

Autor: Stephan Bader | Kategorien: Aktuell, Gesundheitspolitik

Nachdem das Parlament die nötige Rechtsgrundlage geschaffen hat, steht die vom Bund beauftragte freiwillige Swiss-Covid-App ab dem 25. Juni zum Download bereit. Nun stehen die Menschen in der Schweiz vor der Frage: Downloaden oder nicht? Die Swiss-Covid-App soll Kontakte mit Personen aufzeichnen, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben könnten, und so helfen, Infektionsketten nachzuvollziehen. […] weiter …

Donnerstag, 11. Juni 2020

SPO sucht Pflegefachmann/frau als PatientinnenberaterIn (40-50%)

Autor: SPO | Kategorien: Aktuell, In eigener Sache

Für italienisch- und deutschsprachige Ratsuchende (Arbeitsort Zürich) suchen wir einen/eine diplomierte/n Pflegefachmann/frau als PatientinnenberaterIn zu 40 bis 50% Sie haben mit Vorteil einen Fachausweis in Intensiv- oder Anästhesiepflege, arbeiten gerne selbstständig, beherrschen die italienische und deutsche Sprache in Wort und Schrift sowie IT- Anwendungen am Computer sicher. Wenn Sie eine anspruchsvolle Aufgabe suchen und unsere […] weiter …