Rufen Sie uns an: 044 252 54 22 (Mo-Do 10-12 und 14-16h)

Im Rahmen der SPO-Mitgliedschaft erhalten Sie die Beratung unentgeltlich. 

Hotline: 0900 567 047 (Mo-Do 9-12h / CHF 2.90/Min.)

 

Der Gesprächsinhalt kann in einem vertraulichen, internen Protokoll schriftlich festgehalten werden.

Montag, 7. Oktober 2019

Endlich leichterer Zugang zu Cannabis als Schmerzmittel – auch ein Erfolg der SPO

Autor: Daniel Tapernoux, Dr. med, Mitglied SPO-Geschäftsleitung | Kategorien: Aktuell, Gesundheitspolitik, In eigener Sache

Der Zugang zu Behandlungen auf der Grundlage von medizinischem Cannabis soll leichter werden. Die geplante Änderung des Betäubungsmittelgesetzes sieht vor, dass sich Patientinnen und Patienten solche Behandlungen künftig direkt ärztlich verschreiben lassen können. Heute muss dafür eine Ausnahmebewilligung des Bundesamts für Gesundheit eingeholt werden.

Die SPO begrüsst diese Änderung sehr; sie entspricht einer langjährigen Forderung unserer Organisation, und die von der langjährigen SPO-Präsidentin Margrit Kessler 2014 im Nationalrat eingereichte Motion «Cannabis für Schwerkranke» darf zweifellos als zentrales Element auf dem Weg zu diesem Schritt bezeichnet werden.

Die trotz aller Hürden laufend steigende Zahl der Ausnahmebewilligungen zeigt, dass die medizinische Behandlung mit Cannabisprodukten einem erheblichen Bedarf entspricht. Das entspricht auch den Schilderungen von Patienten in Beratungsgesprächen bei der SPO, die bei Schmerzen oder neurologisch bedingten Muskelverkrampfungen von einer Behandlung auch dann profitierten, wenn keine andere Therapie genützt hatte.

Alles in Butter? Nicht ganz. Vor allem ein Problem ist zu nennen, das mit der vorliegenden Gesetzesänderung nicht gelöst wird: Eine Behandlung mit Cannabismedikamenten kann über 10’000 Franken jährlich kosten. Weil die Vergütung über die obligatorische Krankenpflegeversicherung (OKP) nicht geregelt ist, muss ein grosser Teil der Patientinnen und Patienten diese Kosten selber tragen. Gerade in Situationen, in denen keine andere Behandlung wirkt (obwohl sie ggf. sogar mehr kostet!), ist dies stossend. Wir fordern eine Lösung, wie Cannabinoide künftig regulär über die OKP vergütet werden können.

> Vernehmlassungsantwort der SPO zum Thema lesen (PDF)



Weitere Beiträge unter: Aktuell, Gesundheitspolitik, In eigener Sache

Dienstag, 26. November 2019

Die SPO: Ihre unabhängige Ombudsstelle in der Erfahrungsmedizin

Autor: SPO Patientenschutz / sb | Kategorien: Aktuell, In eigener Sache

Viele Patientinnen und Patienten vertrauen auch auf komplementär- und alternativmedizinische Methoden. Bei Konflikten können Sie sich ab sofort an die SPO als unabhängige Anlaufstelle wenden. Das gemeinsame Interesse am Patientenschutz hat die SPO und das ErfahrungsMedizinische Register EMR veranlasst, eine spezialisierte Ombudsstelle für den Bereich der Komplementär- und Alternativmedizin einzurichten, den das EMR unter dem […] weiter …

Mittwoch, 6. November 2019

So sieht Überbehandlung im medizinischen Alltag aus

Autor: Sabine Hablützel, Patientenberaterin SPO | Kategorien: Aktuell, Fälle aus der Praxis

Der privat versicherte Mann, der sich Anfang 2019 bei der SPO meldete, wusste schon seit fünf Jahren, dass sich in seinem Harntrakt ein kleiner Nierenstein gebildet hatte. Jedoch hatte er damit stets beschwerdefrei gelebt, und Warnsymptome wie stechende Schmerzen oder eine Harnleiterentzündung waren nicht aufgetreten. Dennoch riet sein Urologe dem Mann zu einer Operation – und […] weiter …

Samstag, 5. Oktober 2019

Trauer um Dr. med. Christian Hess

Autor: Stephan Bachmann, Stiftungsrat SPO Patientenschutz | Kategorien: Aktuell

Die SPO trauert um Dr. med. Christian Hess, Mitbegründer der Akademie Menschenmedizin und Ehemann unseres Stiftungsratsmitglieds Annina Hess-Cabalzar, der am 25. September verstorben ist. Christian Hess stand wie kaum ein anderer Arzt für eine patientenorientierte Medizin, wie sie der SPO vorschwebt. Im von ihm initiierten «Modell Menschenmedizin» ist die Aussage, der Patient oder die Patientin stehe […] weiter …

Dienstag, 20. August 2019

Veranstaltungsempfehlung: Tagung «Die Macht des Patienten» am 24.10.2019

Autor: SPO Patientenschutz / sb | Kategorien: Aktuell, In eigener Sache, Veranstaltungen

Die Tagung «Die Macht des Patienten», veranstaltet von den Schweizerischen Akademien der Medizinischen Wissenschaften sowie der Geistes- und Sozialwissenschaften, wirft wichtige Fragen zum Arzt-Patienten-(Macht-)Verhältnis auf. Nebst weiteren hochkarätigen Teilnehmern sprechen auch SPO-Stiftungsrätin Franziska Sprecher und SPO-Präsidentin Susanne Hochuli.  Der gesellschaftliche und technische Wandel sowie neue Patientenrechte und Ärztepflichten verändern die Beziehungen zwischen Patient/innen und Ärzt/innen. Insbesondere […] weiter …

Mittwoch, 17. Juli 2019

Die Meldepflicht bei Nebenwirkungen wird zu wenig ernst genommen

Autor: SPO Patientenschutz / Stephan Bader | Kategorien: Aktuell, Gesundheitspolitik

Das neue Heilmittelgesetz, das seit Anfang 2019 gilt, hat die Meldepflicht sogenannter unerwünschter Wirkungen für Ärztinnen und andere Fachpersonen verschärft. Bisher haben sich die Verschärfungen jedoch nicht messbar auf das Meldeverhalten ausgewirkt, so das Heilmittelinstitut Swissmedic, bei dem die Meldungen eingehen. Die Meldepflicht wird nur teilweise gelebt.  Der Grund dafür? – Wahrscheinlich ist der Aufwand für diese Meldungen […] weiter …