Consulenza telefonica (gratuita per i soci): 091 826 11 28 (GIO 10-12 / 14-16)

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Erfolge im Kampf um mehr Patientenrechte

Die Schweizerische Stiftung SPO Patientenschutz setzt sich Tag für Tag dafür ein, dass Betroffene von Fehldiagnosen, falschen Behandlungen und mangelhafter Qualität zu ihrem Recht kommen und die Patientenrechte generell gestärkt werden. Dabei verbucht die SPO immer wieder wichtige Erfolge.

Jahr für Jahr wenden sich rund 4’000 Patientinnen und Patienten hilfesuchend an die SPO – aus unterschiedlichsten Gründen. Oft geht es um die Frage, ob ein Behandlungsfehler vorliegt, eine falsche Diagnose gestellt oder unsorgfältig gearbeitet wurde.

Unnötige Rechtsstreitigkeiten vermeiden

Bei weniger als einem Drittel erhärtet sich der Verdacht, dass eine Sorgfaltspflichtverletzung vorliegt. Diese Fälle überträgt die SPO an spezialisierte Vertrauens-Anwältinnen und -Anwälte. Rund 70 % dieser Mandate werden für die Betroffenen positiv abgeschlossen.

Bei mehr als zwei Dritteln aller Verdachtsfälle auf falsche Diagnose und/oder Behandlung kann dank der Beratung durch die SPO-Fachleute auf den teuren Rechtsstreit mit meist negativem Ausgang verzichtet werden. Eine Vorabklärung der Fehlervermutung durch die SPO erspart den betroffenen Ärzten wie Patient/innen unnötige Kosten und Unannehmlichkeiten.

Patientenrechte in den Gesetzen verankert

Die SPO bringt sich aktiv in die Gesundheitspolitik ein:

In den letzten Jahren hat die SPO dadurch erreicht, dass

  • Zahnärzte, die 90 Tage in der Schweiz arbeiten, eine Haftpflicht-Versicherung abschliessen müssen. Dies verhindert, dass ausländische Zahnärzte für kurze Zeit in die Schweiz kommen, bei der Arbeit pfuschen und sich dann ungestraft in die Anonymität des Auslands zurückziehen können. Die entsprechende Motion der SPO-Präsidentin Margrit Kessler wurde im Parlament einstimmig angenommen.
  • Patientinnen und Patienten müssen künftig Medikamente nicht mehr vorausbezahlen und auf die Vergütung durch die Krankenkasse warten. Bei Krebs-Medikamenten, die monatlich einige 1’000 Franken kosten, verunmöglichte dieses Tiers garant genannte System gewisser Krankenkassen manchen Patienten den Bezug der nötigen Medikamente. Die Parlamentarische Initiative der SPO-Präsidentin Margrit Kessler wurde von der zuständigen Kommission hoch angenommen – das Gesetz ist in Bearbeitung.
  • Die Rechte der Patientinnen und Patienten werden im Rahmen der Agenda 2020 gestärkt. Die bestehenden gravierenden Lücken sollen geschlossen werden und ein einheitliches Beschwerdemanagment in Spitälern und Kliniken aufgebaut werden. Der Bundesrat hatte beantragt, das Postulat der SPO-Präsidentin Margrit Kesser anzunehmen – es wurde in die Agenda 2020 aufgenommen.

> weitere Erfolge finden Sie in den Fallgeschichten.

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