Sorgen Sie vor –
aber richtig!

Mit «Advanced Care Planning» (ACP) stellen Sie sicher,
dass Ihr Wille im Ernstfall auch wirklich zählt.

Wer schwer krank ist, soll seine Behandlung mitbestimmen und seine Werte und Wünsche dafür äussern können. Mit dem sogenannten “Advanced Care Planning” können Sie Ihre Erwartungen an künftige Behandlungen eindeutig und verständlich formulieren – dabei sind Sie nicht allein, sondern werden professionell begleitet. Gut informiert und aufgeklärt über die jeweiligen Behandlungssituationen halten Sie Ihre Wünsche in der Patientenverfügung «plus» fest. Dabei handelt es sich um eine erweiterte und differenzierte Patientenverfügung, die nicht nur dem Behandlungsteam, sondern auch Ihren Angehörigen bekannt ist. Im Falle Ihrer Urteilsunfähigkeit können Ihre Angehörigen Sie damit in Ihrem Sinne vertreten.

Weshalb reicht eine normale Patientenverfügung nicht mehr aus?

In der Praxis kommt die Patientenverfügung oftmals an ihre Grenzen. Denn das, was in der PV steht, ist nicht immer in medizinische Handlungsanweisungen übersetzbar oder sogar widersprüchlich.

Daher entscheiden Notfallpfleger*innen und Ärzt*innen im Ernstfall oft unabhängig von der PV. Das bringt insbesondere Angehörige in schwierige Situationen. Das ACP setzt genau hier an.

Advanced Care Planning

Vorteile gegenüber einer normalen Patientenverfügung

1. Fachliche Begleitung

Sie werden von zertifizierten ACP-Berater*innen informiert und auf Widersprüche hingewiesen. Dadurch wird sichergestellt, dass Ihr Wille so formuliert ist, dass er im Ernstfall auch umsetzbar ist.

2. Präzisierung

ACP unterscheidet zwischen drei Situationen der vorübergehenden oder bleibenden Urteilsfähigkeit. Dadurch werden für jede Situation separate Anordnungen festgelegt.

  • Situation 1:
    Der akute Notfall, wie er jede/n von uns, ob 22 oder 99 Jahre alt, treffen kann
  • Situation 2:
    Der Zustand längerer Urteilsunfähigkeit mit unklarer Prognose
  • Situation 3:
    Der Zustand dauerhafter Urteilsunfähigkeit

3. Einbindung Ihres Umfelds

Sie können eine rechtliche Vertretungsperson für den Fall Ihrer Urteilsunfähigkeit benennen, welche idealerweise auch bei den Gesprächen mit dem/der ACP-Berater*in dabei ist. So stellen Sie sicher, dass alle relevanten Personen im Falle Ihrer Urteilsunfähigkeit Bescheid wissen.

Wir sind überzeugt:

Die Verbesserungen durch den ACP-Ansatz führen dazu, dass der Patientenwille tatsächlich (und nicht nur auf dem Papier) zählt.

Kontakt

Sie sind sich unsicher, ob wir Sie bei Ihrem spezifischen Anliegen unterstützen können? Kontaktieren Sie uns unverbindlich und wir werden Ihr Anliegen gerne prüfen.

Wichtige Informationen für Ratsuchende:

Unsere Angebote sind für Mitglieder im Rahmen einer Erstberatung von einer Stunde kostenlos. Ansonsten besteht die Möglichkeit, über unsere Hotline (für CHF 2.90 pro Minute) anzurufen oder eine Mitgliedschaft abzuschliessen. (hier auf Kontaktseite verlinken).

Unsere Patientenrechtsschutzversicherung deckt die Kosten für eine Erstabklärung bei vermuteter Fehlbehandlung/Sorgfaltspflichtverletzung und bei Datenschutzverletzungen im medizinischen und zahnmedizinischen Bereich. Eine Versicherungsdeckung ist nur dann möglich, wenn Sie bereits zeitlich vor der beanstandeten Behandlung SPO-Mitglied waren. (AGB´s)